Kapitel 1

Nach genau einem Jahr in Deutschland bin ich wieder nach Japan zurück. Eigentlich sollte ich garnicht zurück, doch mein Vater starb und ich hatte in Deutschland niemanden mehr. Da sich meine Eltern geschieden hatten. Meine mum blieb nämlich mit meiner Zwillingsschwester Momoi in Japan. Wenn ich ehrlich bin, wollte ich eigentlich nie nach Deutschland, doch ich wollte nicht bei meiner Mutter Leben also nahm ich das Opfer auf mich. Ihr frage euch wer ich bin? Ich heiße sindy und warte gerade am Flughafen darauf das mich meine Schwester abholt. Ein wenig Bammel hab ich schon. Ich hatte mich in dem Jahr nie bei ihr gemeldet. Das tat mir sehr leid. „Hallo sindy. Hier bin ich.“ Rief meine Schwester und winkte mir zu. Ich rannte sofort mit meinem Gepäck zu ihr und nahm sie in die Arme. „Ich hab dich so vermisst.“ Sagte ich zu ihr. „Ich dich erst. Wir hatten garnicht von dir gehört. Erst als…“ Sie brach denn Satz dann einfach ab und guckte nach unten. „Ähm wie geht’s euch eigentlich, hab ich viel verpasst in der Zeit als ich weg war?“ Fragte ich um vom Thema abzulenken. „Nicht sehr viel. Ich geh jetzt auf too Akademie… Genau wie aomine.“ Sagte sie. „Ach so und wie geht es ihm?“ Fragte ich etwas kleinlaut. „Ach komm ich erzähl dir das unterwegs.“ Sagte sie und wir gingen zusammen raus. Doch sie blieb stumm. So kannte ich meine Schwester nicht. „Ist irgendwas mit ihm, was du mir nicht sagen willst?“ Fragte ich. „Naja ähm… Paar Wochen nachdem du weg warst fing er und auch die anderen sich zu verändern. Aomine fing da auch immer an zu sagen: ‚der einzige der mich besiegen kann bin ich.'“ Erklärte sie mir. Das schockte mich sehr und am liebsten wäre ich sofort zu ihm, doch ich wollte Momoi nicht alleine lassen. „Du kannst ruhig zu ihm.“ Sagte Momoi auf einmal. „Was? Aber…“ Beikam ich nur raus. „Ich kenn dich doch. Los mach hin. Ich bring dein Zeug nachhause und sag Mum Bescheid.“ Sagte sie und nahm mir meinen Koffer ab. Ich bedankte mich bei ihr und rannte sofort los. Doch ich kam nicht mal einen Meter da drehte ich mich schon wieder um und fragte sie noch: „und wo könnte er sein?“ „Im Park oder auf dem Basketballfeld vielleicht. Ich bin mir nicht sicher.“ Sagte sie und ich rannte sofort dort hin.

Als ich dann langsam am Basketballfeld ankam sah ich schon ein paar Sachen dort liegen und im Gras lag er dann auch. Doch ich stand wie versteinert da. Ich traute mich nicht auf ihn zu zu gehen. ‚Aber warum nur…?‘ Fragte ich mich. Doch plötzlich stand er auf und schaute in meine Richtung. Er schaute mich wütend und verwundert zugleich an. „Sindy? Was machst du hier?!“ Rief er lautstark. „Ähm…“ Bekam ich nur raus. Er kam Nähr und schaute immer wütender. „Redest du auch mal?“ Sagte er. Doch ich konnte ihn nicht mal anschauen geschweige denn reden. „Wieso bist du hier?!“ Fragte er stinksauer. „Ich wollte nach dir sehen!“ Schrie ich schon fast. „Das hättest du dir auch sparen können. Ich bin fertig mit dir.“ Sagte er und ging an mir vorbei. „Ich weiß das ich einen großen Fehler gemacht. Musst du trotzdem so hart sein?“ Fragte ich ihn. Doch er sagte nix und nahm sich nur seine Sachen und ging. Ich stand noch einige Minuten nur so da und dachte nach. ‚Was hab ich mir gedacht? Das er mir verzeiht, Vor allem nachdem es jetzt schon ein Jahr her ist und er sich so verändert haben soll. Ich bin so ein idiot.‘ Ich machte mich dann einfach auf denn Heimweg.

Doch unterwegs traf ich noch auf meinen alten Freund Kuroko. Er war auch zusammen mit Aomine und mir in einem basketbalclub. „Na Sindy und seit wann bist du wieder da?“ Fragte er mich. „Seit heute. Ich bin froh wieder hier zu sein. Aber es hat sich viel verändert.“ Sagte ich und guckte etwas traurig. „Du meinst Aomine und die anderen, hab ich recht?“ Sagte er. Ich nickte nur. Wir unterhielten uns noch ein paar Minuten bis er dann los musste. Ich ging dann auch nachhause wo meine Mum und Momoi schon wartete. „Was hat denn so lange gedauert?“ Fragte Momoi. „Ich hab später noch Kuroko getroffen und mich mit ihm unterhalten.“ Momoi ärgerte sich richtig das sie nicht mit war und sagte dann: „ich wäre ja auch gern auf die Seiten gegangen, so wie du jetzt. Aber ich musste ja auf Aomine aufpassen.“ Das tat mir mal wieder richtig leid. Denn wenn ich geblieben wäre hätte sie das nicht machen müssen. „Tut mir leid das ist alles meine Schuld.“ Sagte ich. Sie nahm mich in denn Arm und sagte: „überhaupt nicht. Ich hab das selber entschieden. Und mir geht es doch gut.“ Das beruhigte mich ein wenig. Ich entschied mich dann aber lieber ins Bett zu gehen da ich sehr geschafft war. Also ging ich sofort hoch und zog mich um. Doch als ich gerade ins Bett gehen wollte klingelte mein Handy. ‚Eine Nachricht… Von Aomine?‘ Dachte ich und öffnete sie sofort. >Hey sorry hab ein wenig überreagiert. < schrieb er nur. ‚Will er mich verarschen? Heutzutage kann mich für sowas nicht mal anrufen.‘ Ich war so sauer das ich sofort auf denn Hörer drückte und ihn anrief. „Ja?“ Sagte er gelangweilt. „Früher könntest du mich wenigstens anrufen, um dich zu entschuldigen!“ Schrie ich ihn an. „Früher waren wir aber auch zusammen. Sonst noch was oder kann ich jetzt endlich schlafen?“ Fragte er genervt. „Du bist so ein idiot. Ich kann dich zwar verstehen, aber ich bin nicht die einzige die Fehler macht.“ Sagte ich. Es wurde immer stiller an der anderen Leitung. „Bist du noch dran?“ Sagte ich jetzt etwas ruhiger. „Wenn du nix sagst leg ich auf.“ Drohte ich ihm. Doch es kam nix von ihm also legte ich auf und ging wütend ins Bett. Bevor ich aber einschlief stellte ich mein Handy auf stumm damit mich ja keiner wecken konnte.

~nächster morgen

Als ich aufstand ging ich sofort runter zum Frühstück. Ich frühstückte zusammen mit Momoi und meiner Mum zusammen genau wie früher. Es fehlte nur mein Vater, das machte mich sehr traurig. Als wir fertig waren, räumte ich denn Tisch ab und machte mich fertig. Ich musste mich beeilen um noch pünktlich zu kommen, doch ich schaffte es.

In meinem Klassenraum angekommen musste ich natürlich sofort vor Unterrichtsbeginn vorstellen. „Hallo ich heiße Sindy. Nett euch kennenzulernen.“ Sagte ich und guckte die Lehrerin mit meinem falschen grinsen an. Sie hustete kurz und hob sich die Brille hoch. „Nah okay dann setz dich bitte zwischen kagami und Kuroko in der letzten Reihe.“ Sagte sie und fing sofort mit dem Unterricht an.
Quelle: fanfiktion.de/Momois-Schwester

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