Kapitel 2

Als ich auf dem Basketballplatz ankomme, sehe ich niemanden. Ernsthaft? Ich bin ja schon wegen der Diskussion mit meinem Bruder zu spät! ,,Aomine – kun?“, rufe ich über den Platz. Wo ist er denn? Ich beschließe, dass ich hier fünf Minuten warten würde. Wenn er dann nicht da ist gehe ich. Ich schaue mich trotzdem weiter suchend nach ihm um und sehe ihn wie er ganz langsam auf mich zukommt.  Sag mal will er ihm laufen einschlafen?? ,,Hey, schlaf nicht beim Laufen ein!“, rufe ich hm entgegen. Grimmig sieht er in meine Richtung: ,,Bist ja schon da…Wusste nicht, dass du so schnell bist!“ „Was willst du von mir?“ ,,Warum bist du nur so kalt…“, sagt er gespielt verzweifelt, ,,Ich wollte dich doch nur etwas fragen…“ ,,Und was?“, ich habe nicht vor netter zu werden. Immerhin hat der Kerl auf irgendeine Weise meine Nummer bekommen! ,,Du kennst Akashi oder?“, fragt er gerade heraus. „Ja, ich kenne ihn. Warum?“, langsam werde ich echt misstrauisch. Warum will er das wissen? ,,So halt. Hab es mir irgendwie gedacht, weil du bei dem Spiel zu den Spielern gegangen bist…“, sagt er etwas grimmig.  „Naja immerhin spielt mein Bruder im Team. Natürlich gehe ich nach dem Spiel runter zu ihnen.“  „Du hast einen Bruder?!“, fragt er verwirrt. ,,Ist das wirklich so überraschend?“, frage ich ihn zurück. ,,Es soll durchaus vorkommen, dass es Geschwister gibt.“ ,,Reg dich ab Rima-chan“, sagt er. Ich ignoriere was er sagt und frage einfach nochmal: „Also was willst du von mir?“ ,,Och du magst nur scheinbar sehr gerne Basketball oder?“, fragt er erneut. ,,Ja…? Aber ich verstehe immer noch nicht was du von mir willst.“, langsam wurde ich etwas ungeduldig. Muss er denn um den heißen Brei herumreden? ,,Ach… nur so… Jetzt sag mal Rima – chan. Wer ist denn dein Bruder?“, fragt er brummig. ,,Nur so also? Na dann kann ich ja auch gehen.“ Ich wende mich um und will gehen, als ich wie erstarrt stehen bleibe.  ,,Warte… woher kennst du meinen Namen?!“ „Ich sage nur Kise“, sagt er und hält abwehrend die Hände hoch. Innerlich schlage ich mir die Hand vor die Stirn. Das hätte ich mir auch denken können. ,,Baka!“, rutscht es mir heraus. ,,Und woher kennst du ihn?“, fragt Aomine – kun verwirrt, da Kise dies ihm scheinbar nicht gesagt hat. ,,Spiel“, antworte ich ihm knapp, bevor ich mich zum Gehen wende. ,,Wenn du sonst nichts mehr willst, dann kann ich ja jetzt gehen.“ ,,Tschau… Bis demnächst Rima-chan“, sagt Aomine und geht die Straße davon. Ich schaue ihm verwundert hinterher. Dafür wollte er mich treffen? Ich verstehe es nicht. Schulterzuckend mache ich mich auch auf den Weg nach Hause. ,,Bin wieder dahaaaaa!“, rufe ich durch die Haustür. ,,Und wie war’s?“, mein Bruder kommt aus dem Wohnzimmer und sieht mich fragend an. ,,Naja…“, sage ich gedehnt. ,,Ja?“, mein Bruder hebt eine Augenbraue. ,,Es war ganz okay…“, sage ich und mustere ihn. ,,Was hat er gemacht?“ Mein Bruder macht sich wohl sorgen. „Ach mich nur einfach was gefragt… was hast du denn jetzt zu Abend gekocht? Ich sterbe gleich!“ Nii-chan lacht leise bevor er in die Küche geht. Ich folge ihm und frage mich immer noch was er wohl gemacht hat. ,,Reo? Kann ich heute wiedermal bei dir im Zimmer schlafen?“, frage ich ihn bedrückt. ,,Natürlich Rima-chan. Aber warum denn?“ Mein Bruder sieht verwirrt aus. Naja ich kann es ihm nicht verübeln. Immerhin habe ich schon ewig nicht mehr bei meinem Bruder im Zimmer geschlafen. ,,Ich weiß nicht… ich denke nur gerade, dass mir alles ein wenig zu viel wird… wie kannst du nur so drauf sein, wenn unsere Eltern gerade mal knapp ein halbes Jahr tot sind?“, frage ich unsicher. ,,Was hat er gemacht?“ Mein Bruder macht sich wohl sorgen. „Ach mich nur einfach was gefragt… was hast du denn jetzt zu Abend gekocht? Ich sterbe gleich vor Hunger“ Nii-chan lacht leise bevor er in die Küche geht. Ich folge ihm und frage mich immer noch was er wohl gemacht hat. ,,Reo? Kann ich heute wiedermal bei dir im Zimmer schlafen?“, frage ich ihn bedrückt. ,,Natürlich Rima-chan. Aber warum denn?“ Mein Bruder sieht verwirrt aus. Naja ich kann es ihm nicht verübeln. Immerhin habe ich schon ewig nicht mehr bei meinem Bruder im Zimmer geschlafen. ,,Ich weiß nicht… ich denke nur gerade, dass mir alles ein wenig zu viel wird… wie kannst du nur so drauf sein, wenn unsere Eltern gerade mal knapp ein halbes Jahr tot sind?“, frage ich unsicher. „Rima-chan…natürlich bin ich traurig das unsere Eltern gestorben sind, immerhin waren es unsere Eltern! Aber sie hätten bestimmt nicht gewollt, dass wir in Trauer versinken. Deswegen versuche ich stark zu sein.“ Mein Bruder zieht mich in eine Umarmung. Schon fast verzweifelt klammere ich mich an ihn fest. Warum bin ich bei meinem onii-san nur so anders? Ich unterdrücke mühsam ein schluchzen. Ich will nicht weinen. „Rima beruhige dich doch! Ich bin doch immer für dich da …“, sagt mein Nii – san. ,,Aber ich vermisse sie so…“ Die ersten Tränen schleichen sich aus meinen Augenwinkeln. ,,Rima… ich doch auch. Aber ich bin froh, dass wenigstens du noch bei mir bist…“, sagt Reo verzweifelt und streicht mir sanft durch meine dunkelblauen Haare. ,,Warum bin ich so schwach, Reo?“ Weitere Tränen schleichen sich aus meinen Augen und machen Reos T-Shirt nass. ,,Rimalein du bist nicht schwach“, sagt mein Bruder. „Doch“, schluchze ich verzweifelt in sein T-Shirt. „Rima… ich bin doch bei dir. Dann musst du nicht schwach sein. Wo ist denn meine kleine Schwester, die so tapfer mit Akashi umgeht?“, fragt Reo. ,,Ich weiß es nicht…“, die Worte meines Bruders beruhigen mich und langsam höre ich auf zu schluchzen. Er atmet aus: ,,Dann lass uns jetzt essen und dann können wir ja schlafen gehen. Wir haben schließlich morgen wieder Schule!“ Ich nicke und lächle ,,Was gibt es denn leckeres onii-chan?“ „Dein Lieblingsessen“ Ich umarme meinen Bruder stürmisch: „Danke Onii-san!“  Nachdem wir fertig sind mit dem Essen, helfe ich Nii-san beim Abwasch und gehe danach noch duschen, während Nii-san mir, wie jeden Abend, meine warme Milch macht. Irgendwie ist das bei uns beiden zur Routine geworden. Nach dem Duschen gehe ich runter und trinke meine Milch, während Nii-chan im Wohnzimmer irgendeine Sendung schaut. ,,Reo… Ich bin fertig…“, sage ich, als ich das Wohnzimmer betrete. ,,Okay“, sagt er, während er aufsteht und den Fernseher ausschaltet. Ich laufe ihm in sein Zimmer hinterher. Er legt sich in sein Bett und klopft neben sich auf die Matratze. Ohne zu zögern lege ich mich neben ihn und kuschle mich an ihn. ,,Nii-san?“, nuschle ich in der Dunkelheit gegen sein T-Shirt, während er die Decke über uns zieht. ,,Was ist Rimalein?“ ,,Du lässt mich aber nicht alleine oder?“, frage ich und klammere mich instinktiv an ihm fest und rutsche dichter an ihn. ,,Natürlich nicht“, Nii-san drückt mich leicht an sich. Ich lege meinen Kopf an seine Schulter und versuche zu schlafen: ,,Gute Nacht Nii-san-“ „Gute Nacht, Rimalein“, sagt mein Bruder und schaltet das Licht aus.
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